Lölling rast zu Silber im Skeleton

Skeleton im Live-Stream: Weltmeisterin Jacqueline Lölling hat auch auf der kniffligen Olympia-Bahn in Pyeongchang die richtige Spur gefunden und liegt auf Goldkurs. Eher als die Rodler oder Bobfahrer verlieren die Skeletonis schnell mal eine halbe Sekunde in nur einem Durchgang.

"Drei von zehn", sagt Jacqueline Lölling, viel mehr dürften es nicht sein. Lölling und Hermann haben schon als Kinder gemeinsam trainiert, nun kämpfen sie gegeneinander um olympische Medaillen.

Dritte wurde Laura Deas, ebenfalls aus Großbritannien.

Für die deutschen Skeletonis war es die dritte olympische Medaille der Geschichte. "Es waren nervenzerreißende zwei Tage". 2010 in Vancouver holten Kerstin Szymkowiak und Anja Huber Silber und Bronze. Die vor dem Schlusslauf führende Österreicherin Janine Flock fiel auf Platz vier zurück.

Nervös sei sie ob der Position auf dem Medaillenrang nicht, meinte Flock, sondern sehr fokussiert.

Lölling hatte in den ersten drei Läufen in der schwierigen Eisrinne immer wieder Fahrfehler gezeigt. Hermann wurde Fünfte, die Berchtesgadenerin Anna Fernstädt Sechste.

"Leider habe ich im zweiten Lauf den gleichen Fehler wie im Abschlusstraining gemacht", sagte Flock, die Neunte von Sotschi. Im ersten Durchgang landete Wellinger nach 135,5 Metern und belegte damit den dritten Platz hinter Stoch und dem Österreicher Michael Hayböck. Yarnold hat ebenfalls nur zehn Hundertstelsekunden Rückstand auf Lölling. Im letzten Durchgang gelang ihr dann eine souveräne Fahrt, die sie auf den zweiten Platz führte.

Flock war mit ihren Fahrten insgesamt zufrieden. Und selten waren die Aussichten auf deutsches Edelmetall so gut wie in diesem Winter.


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