Olympia-Nippelblitzer: Fauxpas bei Frankreichs Eistanzkür!

Am Montag erlebte die zweimalige Eistanz-Weltmeisterin Gabriella Papadakis im Kurzprogramm ihren ganz persönlichen Alptraum. "Ich habe es sofort gespürt".

Papadakis hatte am Vortag gehadert: "Mein schlimmster Alptraum bei den Olympischen Spielen ist wahr geworden. Mein Gott, ich war so abgelenkt", schluchzte sie.

Die 22-Jährige zeigte sich nach ihrem Busenblitzer bei Olympia total am Boden zerstört. "Ich hatte keine Chance, ich konnte nur weiterlaufen und beten", erklärte die Sportlerin nach dem Kurztanz in der Gangneung Ice Arena.

Der Neckholder ihres grün glitzernden Kleides löste sich schon nach wenigen Sekunden, und von da an war das Duo nicht nur mit Samba und Rumba, sondern auch mit dem rutschenden Fummel der Europameisterin beschäftigt. Die silberne Kette ihres Kleides hielt, ansonsten hätte sie wohl komplett entblösst den Wettkampf abbrechen müssen. Nachdem der Kleider-Fauxpas beiden beim Kurzprogramm Konzentration gekostet hatte, war der Rückstand auf die Kanadier Tessa Virtue und Scott Moir nicht mehr aufzuholen. "Es ist frustrierend, deswegen einige Punkte eingebüßt zu haben", sagte Cizeron, "auf so was bist du nicht vorbereitet, das kannst du im Training nicht simulieren". Bronze ging an die amerikanischen Geschwister Maia und Alex Shibutani. Auch Papadakis/Cizeron liefen so gut wie noch nie und stellten in der Kür mit 123,35 Punkten einen Weltrekord auf.


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