Grippewelle in Deutschland mit neuem Spitzenwert

In der dritten Februarwoche registrierte das Robert Koch-Institut rund 24 000 nachgewiesene Grippefälle. Nach Angaben des Landesuntersuchungsamtes in Koblenz waren es in der vergangenen Woche 899 Influenza-Fälle - nach 664 sowie 537 Fällen in den Wochen davor.

Bundesweit wurden in dieser Woche 23.379 laborbestätigte Influenza-Fälle gemeldet, seit Oktober waren es 82.038 einschließlich 136 Todesfällen. 86 Prozent der Betroffenen waren 60 Jahre alt oder älter. Influenza A-Viren des Typs H1N1 nehmen einen Anteil von 21 Prozent ein und Influenza A-Viren des Typs H3N2 vier Prozent.

Die Grippewelle lässt nicht nach und erreicht erneut einen Spitzenwert an Neuerkrankungen in dieser Saison. Die Dunkelziffer der Fälle liegt in der Regel deutlich höher, weil nicht von jedem Patient Erregerproben eingeschickt werden.

Was tun, wenn es einen erwischt hat?


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