Bayern München - Hamburger SV

Die Bayern haben vor eigenem Publikum den Zweitletzten der Tabelle ein weiteres Mal gedemütigt.

Der HSV muss am Samstag (15.30 Uhr) beim FC Bayern ran, und die Bilanz der Hanseaten in München ist mehr als ernüchternd.

Sven Schipplock: Für ihn und den Hamburger SV wartet gegen den FC Bayern eine schwere Aufgabe. Es war der neunte Sieg in Folge bei einem Torverhältnis von nun 51:3. Nach der Startphase schien sogar das erste zweistellige Resultat in der Bundesliga seit einem 10:0 von Borussia Mönchengladbach gegen Eintracht Braunschweig am 11. Oktober 1984 möglich. Das Team von Trainer Jupp Heynckes lag bereits früh 3:0 in Führung: Franck Ribéry (achte Minute) und zweimal Robert Lewandowski (zwölfte, 19.) schossen eine komfortable Führung für die Münchner heraus. Die Partie nahm teilweise bizarre Züge an. Das alles führte dazu, dass Bayern am Ende nur 6:0 gewann. Es war bloss der vierthöchste Heimsieg gegen den HSV in den letzten sechs Spielen. Zumindest wurden die Hamburger fortan einen Hauch stabiler, wenngleich die Bayern nicht mehr so konsequent wie in den ersten 20 Minuten agierten. Schalke 04 26/46. 3. Borussia Dortmund 25/42.

Das einzig Positive für den HSV: Der Rückstand zu den rettenden Plätzen beträgt weiterhin sieben Punkte. Hamburg ist weiter 17., kann jedoch noch vom 1. FC Köln überholt werden. Zuletzt brauchten sie 13 Spiele für fünf Zähler.

Zu den Teams, die sieben Punkte vor dem HSV klassiert sind, gehört der VfL Wolfsburg. Der Champions-League-Viertelfinalist von 2016 ist akut gefährdet, wie im letzten Jahr die Abstiegsbarrage bestreiten zu müssen. Der unter dem Walliser Trainer Martin Schmidt eingesetzte Negativtrend hält auch mit dessen Nachfolger Bruno Labbadia an.

75'000 Zuschauer. - Tore: 8. Lewandowski 3:0. 55. Robben 4:0. 81.

Der FC Bayern, der angesichts des 5:0 aus dem Achtelfinal-Hinspiel gegen Istanbul keine Kräfte für den kommenden Mittwoch schonen musste, hatte selten so leichtes Spiel wie diesmal. - Bemerkungen: Hamburger SV mit Janjicic (ab 24.). 86.

Ribéry spielte noch HSV-Torhüter Christian Mathenia aus, Lewandowski köpfte und schoss vollkommen freistehend.

38'625 Zuschauer. - Bemerkung: Hertha Berlin mit Lustenberger, Freiburg ohne Sierro (nicht im Aufgebot).

25'550 Zuschauer. - Tore: 18. Guilavogui (Eigentor) 3:0. - Bemerkung: Hoffenheim ohne Zuber (Ersatz) und Kobel (verletzt), Wolfsburg mit Mehmedi und Steffen (ab 82.).


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