Bundesliga: Stuttgart und Leipzig trennen sich torlos

Viel Spektakel bietet sich den Zuschauern in Stuttgart nicht.

Spieltag der Bundesliga haben sich der VfB Stuttgart und RB Leipzig torlos getrennt. Stürmer Timo Werner, der in seiner alten sportlich Heimat mit "Timo Werner, du Hurensohn"-Sprechchören empfangen wurde, kam zum Beispiel in der ersten Halbzeit nur auf 15 Ballkontakte". Leipzig steht damit weiter auf Rang sechs, die Stuttgarter bleiben unter dem neuen Trainer Tayfun Korkut ungeschlagen und befinden sich aktuell auf dem zehnten Platz. Der Trainer von RB Leipzig starrte im Anschluss an das dürftige 0:0 beim VfB Stuttgart ins Leere. Im Offensivspiel bemängelte Hasenhüttl die fehlende Kreativität seiner Elf: "Im Moment fehlt uns der letzte Punch vor dem Tor". Ähnlich sah es auch VfB-Abwehrspieler Holger Badstuber: "Erst wenn der Abstieg rechnerisch nicht mehr möglich ist, können wir einen Haken dran machen". "Ich bin sehr zufrieden, das war ein weiterer kleiner Schritt zu unserem Ziel". Die Fans hatten ihre Spieler lautstark für die kämpferische Leistung gefeiert. Obwohl die Sachsen mit ihrem vierten Bundesliga-Spiel in Serie ohne Sieg ihren Negativrekord im Oberhaus einstellten, wurden Werner & Co. von der Leipziger Kurve beklatscht. "Wir nehmen den Punkt mit, der VfB hat zuletzt gut gespielt". Für noch mehr Freude bei den Leipziger Fans dürfte jedoch die Ankündigung des umworbenen Nationalspielers sorgen, "auf jeden Fall" auch in der nächsten Saison für RB zu spielen.

Viele Fouls, wenig Fußball: Die 53.545 Zuschauer in der Mercedes-Benz Arena bekamen wahrlich keinen Leckerbissen serviert. "Wenn wir so spielen wie gegen Dortmund und Zenit, haben wir gute Chancen, dort zu gewinnen", sagte Werner zuversichtlich.

Während Gomez kaum in Szene gesetzt wurde, wirkte Werner bei seinen Aktionen oft verunsichert durch die immer wieder aufkommenden Pfiffe und Schmähgesänge der VfB-Anhänger. "Ich wollte den Ball dann irgendwie vorbeispitzeln, erwische diesen aber nicht richtig", so Werner über seine vergebene Chance. 25 Minuten dauerte es dagegen bis zur ersten Torgelegenheit, die Stuttgarts Kapitän Christian Gentner nach einem Durcheinander im Leipziger Strafraum aber nicht verwerten konnte. Naby Keïta scheiterte in der 32. Minute mit einem Schuss von der Strafraumkante an Stuttgarts Schlussmann Ron-Robert Zieler. Nach ihrem 2:1-Erfolg in der Europa League gegen Zenit St. Petersburg fanden die Gäste in Stuttgart nur selten zu ihrem temporeichen Spiel in der Offensive.

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