Bayerns Ministerpräsident Seehofer: "Das Werk ist vollbracht"

München - "Das Werk ist vollbracht" - mit diesen Worten hat sich Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) aus seinem Amt verabschiedet. Wie bei Söders Wahl soll es dazu eine Sondersitzung des Parlamentes geben. Nach seiner letzten Kabinettssitzung blickte der CSU-Chef seine neuneinhalbjährige Amtszeit an der Spitze der bayerischen Landesregierung zurück.

"Liebe Kollegen, ich begrüsse euch zu unserer letzten Kabinettssitzung in dieser Formation. Wir werden das so handhaben wie in den letzten neun Jahren und fünf Monaten und unser Tagewerk erledigen". Bereits am Mittwoch soll der weiterhin als CSU-Vorsitzender im Amt bleibende 68-Jährige in Berlin als neuer deutscher Innenminister vereidigt werden. Sie stellten die gesellschaftliche Mitte dar. Anfang vergangener Woche hatte Seehofer schriftlich seinen Rücktritt zum Ablauf des 13. März erklärt.

Im Gegensatz zur Nachfolge Seehofers in der Staatskanzlei - am Freitag soll der bisherige Finanzminister Markus Söder (CSU) im Landtag zum elften bayerischen Ministerpräsidenten gewählt werden - ist die Neubesetzung der Staatsminister und ihrer Staatssekretäre noch offen.

Seehofer will auch als Bundesinnenminister mindestens jedes Wochenende von Berlin nach Bayern pendeln. Dass er zudem längere Fahrten im Auto einem kurzen Flug vorziehe, habe nichts mit Flugangst zu tun. Für die neuen Aufgaben in Berlin sei er hochmotiviert.


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