DFB: Aus für Frauen-Bundestrainerin Steffi Jones

Das gab der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Dienstag bekannt.

Nach der sportlichen Talfahrt ist Schluss für Steffi Jones.

DFB-Präsident Reinhard Grindel: "Steffi Jones ist die Aufgabe als Trainerin mit großem Engagement und Einsatz angegangen, dafür möchte ich ihr im Namen des gesamten Präsidiums sehr herzlich danken". Nun trennen sich aber die Wege vorzeitig. Hrubesch war 2016 in Rio Coach der deutschen Auswahl der Männer, die bei den Olympischen Spielen Silber geholt hatte.

Bei der EM in Holland flog das deutsche Team schon im Viertelfinale gegen Dänemark raus.

Die konnte sie nicht wirklich nutzen. Tiefpunkt war die 2:3-Heimniederlage gegen Island in der WM-Qualifikation am 20. Oktober 2017.

Über allem steht, dass sich der zweimalige Weltmeister und Olympiasieger für die WM im kommenden Jahr qualifiziert. Für die Spiele im April gegen Tschechien und in Slowenien wird Horst Hrubesch die Mannschaft interimsweise übernehmen, Ulrike Ballweg und sein langjähriger Begleiter Thomas Nörenberg werden ihm assistieren.

Horst Hrubesch selbst sagt über seine neue Aufgabe: "Ich habe den Frauenfußball in den vergangenen Jahren verfolgt und war auch bei der Europameisterschaft im Sommer vor Ort".

Der DFB bestätigte am Dienstagvormittag, dass Jones auf Empfehlung von Oliver Bierhoff, Direktor Nationalmannschaften, sowie des Sportlichen Leiters Panagiotis Chatzialexiou das Vertrauen entzogen worden sei.

"Wir wollten nach der für uns alle enttäuschenden EM mit Steffi weiterarbeiten und haben ihr bewusst diese Chance gegeben", so Bierhoff.


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