Explosion trifft Konvoi mit palästinensischem Ministerpräsidenten

Rami Hamdallah bleibt aber unversehrt und tritt danach auf.

Bei einer Explosion nahe des Autokonvois des palästinensischen Ministerpräsidenten Hamdallah im Gazastreifen sind sieben Menschen verletzt worden. Das berichteten Augenzeugen und ein Sicherheitsvertreter. Nach Angaben des Innenministeriums sei der Konvoi weitergefahren.

Bei einer Explosion nahe des Autokonvois des palästinensischen Ministerpräsidenten Rami Hamdallah im Gazastreifen sind am Dienstag sieben Menschen verletzt worden. Hamdallah sprach anschließend bei der Einweihung einer Kläranlage. Fatah-Anhänger Hamdallah hat seinen Sitz im Westjordanland.

Palästinenserpräsident Mahmud Abbas sprach Medienberichten zufolge von einem feigen Angriff und machte dafür die radikalislamische Hamas verantwortlich, die den Gazastreifen kontrolliert. Auch der Geheimdienstchef Madschid Faradsch soll sich in dem Konvoi befunden haben.

Im Oktober hatten die einst tief verfeindeten Organisationen Hamas und Fatah ein Versöhnungsabkommen unterzeichnet. Der Prozess läuft bisher jedoch sehr schleppend. Der Anschlag und der Streit darüber könnten die Umsetzung des Abkommens weiter erschweren. Die Hamas erklärte sich darin zum Verzicht auf die Kontrolle im Gazastreifen bereit. Die EU, die USA und Israel stufen sie als Terrororganisation ein. Der Gazastreifen gehört zu den Palästinensischen Autonomiegebieten.


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