Kraft nach erstem Lillehammer-Durchgang 7., Stoch führt

Der Olympiasieger aus Polen setzte sich in Lillehammer in überlegener Manier durch und baute mit seinem sechsten Weltcup-Sieg seine Gesamtführung weiter aus. Der Triumph geht wohl nur über den polnischen Dominator Kamil Stoch. Der Pole segelte in seinem Qualifikationssprung auf 139,5 Meter (153,3 Pkt.) und setzte sich damit um 16,9 Punkte von Teamkollege Dawid Kubacki ab, der bei 131,5 Metern (136,4 Pkt.) gelandet war.

Mit Sprüngen auf 140,5 und 141 m gewann Stoch das Weltcupspringen im Olympiaort von 1994 mit dem riesigen Vorsprung von 27,7 Punkten auf seinen Landsmann Dawid Kubacki.

Alle sieben DSV-Skispringer haben sich für den Wettbewerb qualifiziert, doch keiner von ihnen konnte im Kampf um die vorderen Plätze mitmischen. Olympiasieger Andreas Wellinger liegt nach 135 Meter auf Rang zwölf, Karl Geiger ist 14. Als Gesamt-Achter bleibt der Ruhpoldinger damit bester Deutscher, der Rückstand auf den dominierenden Stoch ist inzwischen aber deutlich angewachsen.

Mit Andreas Stjernen als Vierter präsentierte sich neben Johansson ein weiterer Norweger stark, wenngleich die Mannschaft von Alexander Stöckl weniger dominant aufgetreten ist als zuletzt am Holmenkollen. Ebenso unter den besten 50 waren am Ende David Siegel (Baiersbronn/125,5), Markus Eisenbichler (Siegsdorf/123), Stephan Leyhe (Willingen/124,5) und Andreas Wank (Hinterzarten/123).

Ein kleines Erfolgserlebnis feierte der Bulgare Vladimir Zografski, der noch vor Schlierenzauer den achten Platz belegt hat. Der Weltcup sowie die "Raw-Air"-Serie werden bereits am Mittwoch und Donnerstag mit Qualifikation und Bewerb in Trondheim fortgesetzt".

Den letzten Wettkampf seiner Karriere wird Tom Hilde am Dienstag bestreiten. Die beste Teamleistung ersprangen einmal mehr die Norweger.

22 der insgesamt 72 Athleten wurden in der Qualifikation aussortiert.

Bei den Österreichern gab es heute einen Ausfall zu beklagen und Daniel Huber erreichte als 54. nicht den morgigen Wettkampf.


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