Mutmaßlicher Entführer von Markus Würth gefasst

Fahnder der hessischen Polizei und der Gießener Staatsanwaltschaft haben heute Vormittag in Offenbach einen Mann festgenommen, der der Entführer des Sohnes des Künzelsauer Unternehmers Reinhold Würth sein könnte.

Die Staatsanwaltschaft habe beim Gießener Amtsgericht gegen den Mann die Anordnung der Untersuchungshaft wegen des dringenden Tatverdachts des erpresserischen Menschenraubes und Fluchtgefahr beantragt. Einen Tag nach der Entführung wurde Markus Würth in einem Waldgebiet bei Würzburg an einem Baum gefesselt, aber wohlbehalten gefunden.

Elite-Polizisten vom Frankfurter SEK stürmten ein 70er-Jahre-Hochhaus in der Offenbacher Rhönstraße. Es handelt sich um einen 48 Jahre alten in Offenbach wohnhaften serbisch-montenegrinischen Staatsangehörigen.

Nach der Festnahme durchsuchten Beamte der Sonderkommission in dem Fall die Wohnung des aus Serbien oder Montenegro stammenden Manns. Unterdessen wurde er in Fulda verhört. Der Beschuldigte befinde sich nun in einer hessischen Justizvollzugsanstalt.

Der Junge war damals aus der Einrichtung "Hofgut Sassen" entführt worden. Der Sohn des Schrauben Milliardärs lebte damals in einer Wohngemeinschaft für behinderte und nicht-behinderte Menschen. Kurz nach der Entführung wurde er freigelassen. Die Ermittler der Fuldaer Kripo sind überzeugt: Sie haben den Kidnapper von Markus Würth.

Vor etwa einem Jahr hatte die Polizei eine Öffentlichkeitsfahndung nach dem Täter gestartet. Er hatte sich telefonisch gemeldet.


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