Mutmaßlicher Paketbomber von Texas ist tot

Verfolgt von der Polizei hat sich der mutmaßliche Paketbomber von Austin am Mittwoch selbst in die Luft gesprengt. In den vergangenen Tagen waren in Austin, der Hauptstadt des US-Bundesstaats Texas, mehrere Sprengsätze explodiert - dabei gab es zwei Tote und vier Verletzte.

Auch Tony Plohetski, Investigativreporter des Austin American-Statesman, twitterte am frühen Mittwochmorgen, dass der mutmaßliche Bombenattentäter von Austin nicht mehr am Leben sei.

Bei den beiden Todesopfern der Explosionsserie handelte es sich um einen 17-jährigen und einen 39-jährigen Schwarzen.

In der ersten März-Hälfte waren in Austin von drei Paketbomben ein Mann sowie ein Teenager getötet und zwei Frauen verletzt worden, eine von ihnen schwer. Die Motive hinter der Bombenserie blieben auch nach dem Tod des mutmaßlichen Täters zunächst weiterhin unklar.

Die Polizei sei ihm bis zu einem Hotel außerhalb von Austin gefolgt. Beim Versuch, den 24-Jährigen festzunehmen, sei er in einem Wagen geflohen. Ermittler hatten ihn anhand von Fotos aus Überwachungskameras eines Paketshops als Verdächtigen ausgemacht. Da aber auch Weiße unter den Opfern waren, wurde schließlich nicht ausgeschlossen, dass der Mann seine Ziele zufällig auswählte.

Manley sagte, über die Motive des 24-Jährigen sei noch nichts bekannt. Als er wegfahren wollte, sei der Zugriff erfolgt. Bei den Verletzten handelte es sich um zwei Männer in den Zwanzigern. Daraufhin habe sich der Mann in die Luft gesprengt. Darauf trug er eine blaue Baseball-Kappe, Handschuhe und womöglich eine Perücke. Die Einwohner müssten weiterhin wachsam bleiben.

US-Präsident Donald Trump lobte die Einsatzkräfte: Diese hätten bei der Verfolgung des Paketbombers einen "großartigen Job" geleistet, schrieb er im Kurzbotschaftendienst Twitter.


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