Frankfurter Flughafen rechnet mit Ausfällen wegen Warnstreik

In allen Bundesländern werde es zum Teil flächendeckende Warnstreiks im öffentlichen Dienst der Kommunen und des Bundes geben.

Auch in anderen Bereichen kommt es laut Verdi in den kommenden Tagen bundesweit zu massiven Streiks.

Auf der von Verdi betriebenen Facebook-Seite "Damit Fliegen sicher bleibt" stand bis Sonntagnachmittag, dass "alle Tarifbeschäftigten, Auszubildenden und Praktikanten der Fraport AG sowie der FraGround, der FraCareS und der FPS" zu einem Ausstand am kommenden Dienstag aufgerufen sind. In Nordrhein-Westfalen werden demnach am Dienstag unter anderem der Nahverkehr, Kitas, Versorgungsbetriebe und Stadtverwaltungen bestreikt. Verdi fordert für die Beschäftigten sechs Prozent mehr Lohn und Gehalt, mindestens aber 200 Euro pro Monat. Sie soll ein Ergebnis bringen.

Dadurch könne es "zu erheblichen Verzögerungen im Betriebsablauf sowie Flugausfällen" kommen.

Den ganzen Dienstag über sei mit erhöhten Wartezeiten an den übrigen Kontrollstellen zu rechnen, heißt es beim Flughafenbetreiber Fraport.

Wie der Frankfurter Flughafen auf seiner Webseite mitteilt, sind die Sicherheitskontrollen am Abfluggate A und Z im Terminal 1 geschlossen.

Ein Lufthansa-Sprecher erklärte, man wolle die Folgen für die Fluggäste so gering wie möglich halten.

"Die Arbeitgeber haben bislang kein Angebot vorgelegt", sagte Bsirske. Die "Blockadehaltung" müsse endlich aufgegeben werden. Auch die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes müssten an der guten wirtschaftlichen Entwicklung teilhaben.


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