Nvidia GeForce: 32-Bit-Unterstützung wird noch diesen Monat beendet

Auf der offiziellen Webseite hat Nvidia betont, dass die 32-Bit-Ausführungen der Game-Ready-Treiber ab sofort nicht mehr aktualisiert werden. Schon in diesem Monat möchte das Unternehmen den Support für 32-Bit-Betriebssysteme einstellen.

Nvidia bietet seine Grafikkarten-Treiber nur noch für 64-bittige Betriebssysteme an. Laut Nvidia gilt die Beschränkung auf 64-Bit-Systeme unter anderem für Windows 7, 8 und 8.1 sowie 10, außerdem werden Linux und FreeBSD genannt.

Eine ähnliche Ankündigung gibt es für die Fermi-Mikroarchitektur: Keine neuen Funktionen oder Optimierungen - nur um wirklich problematische Sicherheitslücken will Nvidia sich noch kümmern, und zwar ebenfalls bis Januar 2019. Das bedeutet, dass die älteren Grafikkarten keine Leistungsverbesserungen für neue Spiele, keine neuen Features und auch keine Fehlerbehebungen mehr erhalten. Die mitgelieferte Software "GeForce Experience" wird zukünftig nur noch für 64-Bit-Betriebssysteme entwickelt. Eine Ausnahme stellen kritische Sicherheitslücken dar.

Nutzer von 32-Bit-Betriebssystemen werden auch bald umdenken müssen.

Nvidia kappt auch die die Unterstützung für Grafikkarten, die eine GPU mit Fermi-Architektur verwenden. Die betroffenen GPUs wurden zwischen 2010 und 2014 auf den Markt gebracht. Besonders wichtige Sicherheits-Patches sollen bis zum Januar 2019 auch noch für 32-Bit-Betriebssysteme erscheinen.

Nvidia hat auch eine Liste der betroffenen Grafikkarten-Modelle bereitgestellt, die grob gesagt vor allem die Grafikkarten der Geforce-GTX-400 und Geforce-GTX-500-Serie enthalten.


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