"Arctic Sound": Intel-Grafikkarte in Arbeit, die Markt mit Paukenschlag erobern soll

Dies bestätigt jetzt auch der amerikanische Analyst Ashraf Eassa via Twitter, kündigt allerdings gleichzeitig eine weitere spannende News dazu an, die einigen Sprengstoff in sich birgt. Nun kursieren erste Informationen zu einer kommenden Intel-GPU-Architektur, die auf die Jupiter-Sound-Architektur folgen und auch höheren Leistungsansprüchen gerecht werden soll. Wie Ahraf Eassa von The Motley Fool von einer mit den Plänen vertrauten Quelle erfahren haben will, soll der ehemalige AMDs Radeon-Chef Raja Koduri bei Intel auch mit der Entwicklung eines Produkts betraut worden sein, dass für den Gaming-Markt geeignet ist.

Dass Intel an einer eigenen Grafikkarte arbeitet, war schon länger bekannt.

Die Grafikeinheit wird unter der Bezeichnung Arctic Sound entwickelt und soll in zwei Versionen vorgestellt werden, die für zwei verschiedene Einsatzzwecke gedacht sind: Zum einem soll eine GPU für den Einsatz in Servern bestimmt sein und dort etwa bei der Beschleunigung von Videostreams helfen, zum anderen soll ein Modell vorgestellt werden, dass sich speziell an Gamer richtet. Jetzt gibt es neue Gerüchte, die die Pläne des Chip-Herstellers genauer beleuchten sollen. Im Tweet ist auch von einer dGPU die Rede, was auf eine dedizierte Grafikkarte schließen lässt.

Der Grafikchip soll aus mehreren Kernen bestehen und direkt miteinander verbunden sein. Somit hält sich Intel die Option offen, die Chips für eigene Karten sowie Onboard-Grafik-Lösungen zu verwenden.

Laut den Informationen ist mit einer Veröffentlichung der Intel-Grafikkarte allerdings erst ab 2020 zu rechnen. Und ob Intel seine Roadmap zu dem Projekt einhalten kann, steht auch nicht fest.


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