Audi E-Tron Vision Gran Turismo - Von der Playstation auf die Piste

Dieses Einzelstück haben die Mitarbeiter im Vorseriencenter in elf Monaten entwickelt und gefertigt. Audi geht noch einen Schritt weiter und hat von seinen E-Tron Vision Gran Turismo jetzt eine fahrfertige Version gebaut, die schon bald auf echten Rennstrecken zum Einsatz kommen wird. Audi-Designer haben den Audi e-tron Vision Gran Turismo für den Wettbewerb "Vision Gran Turismo" entworfen, der zum 15-jährigen Jubiläum des populären Spiels auf den Markt kam.

Kunden und Gäste von Audi können den e-tron Vision Gran Turismo zukünftig bei allen europäischen Formel-E-Rennen und bei zahlreichen weiteren Veranstaltungen live erleben. Vorbild war der Audi e-tron Vision Gran Turismo aus dem PlayStation-Spiel "Gran Turismo".

"Der ‚Audi e-tron Vision Gran Turismo' ist ein Modell, das Audis Interpretation eines perfekten ‚Gran Turismo' zum Leben erweckt". Audi arbeitet bereits seit knapp 20 Jahren mit Sony und Polyphony Digital - den Schöpfern von "Gran Turismo" - zusammen. Das war natürlich mit einigen Herausforderungen verbunden, wie Chefdesigner Marc Lichte erläutert: "Obwohl man bei dem Entwurf eines virtuellen Autos viel mehr Freiheiten hat und Dinge konzipieren kann, die in der Realität nur schwer umsetzbar sind, wollten wir dennoch kein rein fiktives Konzept auf die Räder stellen".

Bewusst greift der Audi auch Designelemente und die Farbgebung des legendären Audi 90 quattro IMSA GTO auf, mit dem das Unternehmen 1989 in der nordamerikanischen IMSA-GTO-Rennserie mit Fahrern wie Hans-Joachim Stuck, Walter Röhrl, Hurley Haywood und Scott Goodyear Motorsportfans begeisterte.

Der Audi e-tron Vision Gran Turismo verfügt über den rein elektrischen und permanenten Allradantrieb e-tron quattro mit variabler Kraftverteilung.

Wie der Name E-Tron andeutet, handelt es sich um ein rein elektrisch angetriebenes Rennfahrzeug, dessen drei Motoren - einer an der Vorderachse, zwei an der Hinterachse - zusammen 600 kW/815 PS mobilisieren. Am Steuer sitzen die ehemalige DTM-Pilotin Rahel Frey aus der Schweiz oder Le-Mans-Sieger Dindo Capello aus Italien. Es wird eine Gesamtleistung von 950 kW (1.292 PS) geboten. Zutaten wie das geringe Leistungsgewicht von 1,78 Kilogramm pro PS und die Gewichtsverteilung von 50:50 Prozent zwischen Vorder- und Hinterachse sollen auch atemberaubende Kurvengeschwindigkeiten ermöglichen. Genug Leistung, um den 1.450 Kilogramm schweren Boliden.in 2,5 Sekunden auf 100 km/h zu beschleunigen.


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