Streik bei Telekom-Hotline: Service-Angebot heute deutlich eingeschränkt

Im Lohnkonflikt bei der Deutschen Telekom haben die Arbeitnehmervertreter Dienstagfrüh zu Warnstreiks aufgerufen.

Der Großteil der Warnstreikenden arbeite im Service, rund ein Viertel im Technikbereich. Bereits am Dienstag hatte es bundesweit Streikaktionen gegeben. Grotelüschen geht davon aus, dass der Ausstand erhebliche Auswirkungen auf das Tagesgeschäft haben wird.

Der Konzern hat sich nach Angaben eines Telekom-Sprechers auf den Warnstreik vorbereitet. Auch der ein oder andere Technik-Termin müsse verschoben werden.

Aber nicht nur bei der Telekom wird es voraussichtlich zu Störungen und Verzögerungen kommen, sondern auch im Bremer Straßenverkehr. Besonders wegen der zahlreichen Baustellen auf dem Weg der Demonstration rechne er mit starken Einschränkungen für Autofahrer, sagte Grotelüschen. Insgesamt sind in Bremen und Niedersachsen rund 1500 Telekom-Mitarbeiter aufgerufen, den ganzen Tag ihre Arbeit niederzulegen.

Die Gewerkschaft fordert eine Entgelterhöhung um 5,5 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten sowie 75 Euro mehr für Auszubildende und duale Studenten. Wenn die Schlichtung ebenfalls scheitert, kann ver.di mit Erzwingungsstreiks drohen, die letztendlich zu neuen Verhandlungen führen würden. Die Telekom hatte eine 28-monatige Laufzeit mit einem Lohnplus von zunächst 2 und später 1,7 Prozent angeboten. Die Beschäftigen wollen damit deutlich machen, dass das vorliegende Angebot der Konzernführung nicht ausreichend ist und verbessert werden muss, wie golem.de berichtet.


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