Apple soll Patenttroll 502 Millionen Dollar zahlen

Der iPhone-Macher war im Oktober wegen eines ähnlichen Vergehens zu einer Zahlung von etwa 440 Millionen Dollar an VirnetX verurteilt worden.

Und um die Frage ob die Technologie zur sicheren Kommunikation in Diensten wie dem SMS-Ersatz iMessage und der Telefonie-App FaceTime widerrechtlich verwendet wird. Der Aktienkurs von VirnetX stieg sprunghaft, Apple-Anleger zeigten sich offensichtlich unbeeindruckt. So hat die Federal Jury in Texas entschieden.

Zwischen Apple und VirnetX laufen Patentrechtsstreitigkeiten seit mittlerweile acht Jahren.

VirnetX ist darauf spezialisiert, Lizenzen auf Patente zu verkaufen. Somit schließt sich zunächst die Akte eines Rechtsstreits über FaceTime- und iMessage-Patente, der nun acht Jahre andauerte. Der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge muss Apple wegen der Verletzung von Patenten rund 500 Millionen Dollar an VirnetX zahlen. Zuvor waren zwei Klagen kombiniert worden. Im August 2016 hob ein Bundesrichter das Urteil allerdings auf. Er sah die Gefahr, dass die Verhandlung von zwei Klagen für die Geschworenen zu verwirrend sein könnte. Immerhin hat Apple alleine im letzten Geschäftsquartal rund 20 Milliarden US-Dollar Reingewinn erwirtschaftet.

VirtnetX-Sprecher Greg Wood nannte das jetzige Urteil "fair und angemessen". Apple verweigerte einen Kommentar.


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