Grippeimpfung – Für wen ist sie besonders wichtig und was gilt es zu beachten?

Der Herbst hat Einzug gehalten, alle Welt redet über die Grippeschutzimpfung, Mythen und Fakten im Check. Wir klären auf.

Der Herbst hat Einzug gehalten, alle Welt redet über die Grippeschutzimpfung, Mythen und Fakten im Check. Wir klären auf.

Die Grippeimpfung ist jedes Jahr aufs neue Thema in Deutschland. Wer sollte sich Impfen lassen und wer gehört nicht zwingend zu der anfälligen Risikogruppe, die ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch Institut hat Antworten.

 Die Impfung wird nicht jedem angeraten

 Gesunden Erwachsenen und gesunden Kindern wird eine Impfung gegen die Grippe nicht ausdrücklich angeraten, es wird jedoch auch nicht davon abgeraten. Üblicherweise überwindet ein gesunder Körper eine Grippe ohne Komplikationen und muss daher nicht zwangsläufig geimpft werden. Es kommt jedoch immer auch auf das Umfeld der jeweiligen Person an. Menschen, die in der Regel viel Kontakt mit anderen haben, zum Beispiel mit Kunden im Supermarkt oder als Busfahrer mit Fahrgästen. Außerdem kann die regelmäßige Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln allein schon ein Risikofaktor für eine Grippeinfektion sein. Wer also auf Nummer sicher gehen möchte, sollte sich seine Anfälligkeit für eine Infektion genau vor Augen führen und abwägen, ob eine Impfung nicht doch Sinn macht, auch wenn die Person Gesund und Munter ist.

Bei Schulkindern gehen die Meinungen auseinander. Die STIKO empfiehlt lediglich die Impfung von chronisch kranken Kindern und ihrem Umfeld. Der Pressesprecher des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte würde es sinnvoll finden, wenn alle Kinder geimpft werden würden, da sich Infektionen gerade bei Kindern schnell beim spielen und in der Schule ausbreiten.

 Alte und kranke Menschen

 Auch gesunden Menschen wird im alter geraten, sich impfen zu lassen, da das Immunsystem besonders ab 60 Jahren anfängt, schwächer zu werden und eine Grippe Komplikationen mit sich bringen kann. Ab 65 Jahren wird außerdem üblicherweise ein Wirkverstärker angewandt, sodass die Impfung eine größere Wirkung hat. Kranken Menschen wird angeraten, die Impfung machen zu lassen, sie sollte jedoch ausdrücklich vorher mit dem behandelndem Arzt besprochen und konsultiert werden.

 Wie sieht es mit den Risiken einer Grippeimpfung aus?

 Zu den häufigsten Nebenwirkungen zählen die Erkältungssymptome einer Erkältung nach einer Impfung, es gibt aber noch weitere, je nach Wirkstoff variierenden Nebenwirkungen wie Durchfall, Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit und Rötungen der geimpften Stellen.

 Quellen: https://www.doktorabc.com/de


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