Verdi und Telekom einigen sich auf Tarifabschluss

Für die Mitarbeiter der Deutschen Telekom gibt es ein Tarifergebnis. In der vierten Verhandlungsrunde haben sich beide Seiten auf eine Entgelterhöhung sowie neue Arbeitszeitmodelle für die 55.000 Beschäftigten und 7000 Auszubildenden geeinigt, wie die Telekom und die Gewerkschaft Verdi am Donnerstag in Euskirchen mitteilten.

Demnach erhalten die Mitarbeiter der operativen Gesellschaften - also etwa Kundenservice und Außendienst - je nach Entgeltgruppe zwischen 4,8 und 5,2 Prozent mehr Gehalt in zwei Schritten bei einer Laufzeit von 26 Monaten. Betriebsbedingte Kündigungen sind bis Ende Dezember 2020 ausgeschlossen.

Auszubildende und dual Studierende erhalten ab dem 1. Mai eine Erhöhung ihrer Vergütungen von 40 Euro pro Monat, ab 1. Mai 2019 bekommen sie weitere 30 Euro monatlich. Verdi wollte ursprünglich ein Gehaltsplus von 5,5 Prozent bei einer Laufzeit von einem Jahr und für die Auszubildenden 75 Euro mehr im Monat. Die Gewerkschaft hatte zu zahlreichen Warnstreiks aufgerufen. Beide Seiten verständigten sich zudem auf eine Reduzierung der Wochenarbeitszeit von 38 auf 36 Stunden. Dieser Ausgleich erfolgt über 14 zusätzliche freie Tage im Jahr. "Das ist ein gutes Ergebnis, das unserem Dreiklang folgt: mehr Geld, mehr Arbeitsplatzsicherheit, mehr Lebensqualität", sagte Verdi-Verhandlungsführer Frank Sauerland.


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