4:1! Salzburg nach Sieg über Lazio im EL-Semifinale

Zum zweiten Mal in der laufenden Saison ist das Stadion mit 29.520 Zuschauern ausverkauft. Am Donnerstag (21.05 Uhr, live Puls 4) soll sich das Glück aber wieder zugunsten der Bullen wenden, die im Europa-League-Viertelfinale ein 2:4 gegen Lazio aufholen müssen.

Nach zuletzt zwei Pflichtspielpleiten in Folge stehen Rose und sein bisher so erfolgreiches Team vor einer völlig neuen Situation.

Zumindest ein Sieg mit zwei Toren Unterschied muss her. Der 1:0-Erfolg aus dem Hinspiel reichte RB deshalb nicht zum Weiterkommen. "Meine Spieler gehen in jedem Spiel ans Limit". "Wir werden vor vollem Haus Vollgas geben", versprach Berisha. Rose erklärte, "nicht in Ergebniskategorien denken" zu wollen: "Wir wollen ein spezielles Spiel abliefern mit einer absoluten Topleistung". "Wir haben nichts zu verlieren".

Aus den Fehlern vom Hinspiel, in dem man 73 Minuten lang auf Aufstiegskurs gelegen war, sich aber mit zwei Gegentoren innerhalb von drei Minuten um die Früchte dieser Arbeit brachte, will man gelernt haben. "Wir wollen vor allem den Leuten noch einmal richtig etwas bieten", meinte Rose. Keine Rolle in seinen Überlegungen spielt der gesperrte zentrale Mittelfeldmann Diadie Samassekou. Ansonsten sind alle Akteure fit. Rose: "Ich erwarte mir, dass wir mutig in das Spiel gehen, die Spieler von sich überzeugt sind und dass wir vor allem gut vorwärts verteidigen". Er steckt insofern in der Zwickmühle, als am Sonntag das wichtige Römer Derby gegen den punktegleichen Tabellennachbarn AS Roma wartet - zugleich lockt auf internationalem Parkett Historisches: Es wäre nach 1998 beziehungsweise 2003 (jeweils Uefa-Cup) und 1999 (Cup der Cupsieger) erst das vierte Europacup-Halbfinale in der 118-jährigen Vereinsgeschichte. Salzburg avancierte damit zur ersten österreichischen Mannschaft im Halbfinale eines europäischen Wettbewerbes seit Rapid Wien vor 22 Jahren im damaligen Europapokal der Pokalsieger.

Salzburgs statistische Ausgangslage ist allerdings eher mau: Von vier K.o.

Die Gunners reisten ohne den erkrankten Granit Xhaka und den am Knie verletzten Henrikh Mkhitaryan nach Russland und gerieten gegen ZSKA Moskau zwischenzeitlich mit 0:2 in Rückstand. Der Bundesligist verlor am Donnerstagabend auswärts gegen die Franzosen 2:5 (1:3).


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