Banken: Milliardengewinne: Starke Zahlen für JPMorgan und Co

Gesunkene Steuern, steigende Zinsen und unruhige Finanzmärkte haben den großen US-Banken einen starken Jahresauftakt beschert.

JPMorgan ist der erste US-Finanzkonzern von Weltgeltung, die seine Geschäftsergebnisse präsentiert. Der Gewinn im ersten Quartal stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 35 Prozent auf unterm Strich 8,7 Milliarden Dollar, wie die New Yorker am Freitag mitteilten.

"Unsere Geschäfte laufen quer durch alle Sparten gut", verkündete JPMorgan-Chef Jamie Dimon. Damit lief das Geschäft auch besser als von Analysten erwartet.

Wegen der weltpolitischen Spannungen hatten sich viele Investoren zu Jahresbeginn neu positioniert. Die Papiere von Wells Fargo legten um 0,8 Prozent zu. Zudem kamen der Bank die gestiegenen Zinsen in den USA zugute, weil dies das Geldverleihen einträglicher macht. Darüber hinaus profitierte die Bilanz von geringeren Abgaben an den Fiskus.

Konkurrent Wells Fargo steigerte den auf die Aktionäre entfallenden Überschuss um 6 Prozent auf 5,5 Milliarden Dollar (4,6 Mrd Euro).

Während sich die Deutsche Bank unter dem neuen Vorstandschef Christian Sewing nach all den Finanzskandalen der Frankfurter neu erfinden muss, klingeln bei den US-Großbanken unbeirrt die Kassen.


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