Volksbühnen-Chef Chris Dercon wirft das Handtuch

Der umstrittene Intendant der Berliner Volksbühne, Chris Dercon, gibt seinen Posten auf. Wie die Berliner Zeitung und der Berliner Kurier berichten, wurde diese Entscheidung offenbar bereits Anfang der Woche getroffen. Beide Parteien seien "übereingekommen, dass das Konzept von Chris Dercon nicht wie erhofft aufgegangen ist, und die Volksbühne umgehend einen Neuanfang braucht". Mit der einvernehmlichen Einigung sei nun die Chance gegeben, diesen notwendigen Neustart einzuleiten.

Lederer ließ außerdem wissen, dass er den designierten Geschäftsführer der Volksbühne, Klaus Dörr, gebeten habe, kommissarisch die Geschäfte des Intendanten zu übernehmen. "Solche Formen der Auseinandersetzung sind unwürdig und entbehren jeder Kultur". Dercons Berufung war vor allem bei Anhängern seines Vorgängers Frank Castorf auf Widerstand gestoßen.


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