"March for Science" am Samstag auch in Göttingen

"Wir in Deutschland sind in der glücklichen Situation, dass unsere Freiheit nicht so direkt bedroht ist wie in vielen anderen Ländern", heißt es im Aufruf. Im vergangenen Jahr sind in Frankfurt rund 2500 Menschen auf die Straße gegangen. Auch in vielen deutschen Städten sind an diesem Tag Demonstrationen und Diskussionsveranstaltungen geplant. Eine Selbstverständlichkeit wie die Freiheit der Wissenschaft anmahnen zu müssen, sei "auch Ausdruck einer Verunsicherung in einer Welt, in der alternative Fakten zur Staatsdoktrin werden können", sagte Umweltministerin Schulze. Auch Uni-Präsident Manfred Schmitt unterstützt die Aktion, die Teil der internationalen Bewegung "March for Science" ist. Im nahen Haus am Dom schließlich steht ab 19 Uhr eine Podiumsdiskussion auf dem Programm, bei der es um die Rolle und Bedeutung der Universitäten in der heutigen Forschungslandschaft geht.

Auch Frankfurt will sich als eine von 14 Städten in Deutschland an den Protesten des "March for Science" beteiligen.

Weitere Demonstrationen gibt es in Göttingen, Kassel, Braunschweig, Trier, München, Köln, Bremen, Saarbrücken, Koblenz, Münster, Neuruppin, Kiel, Dresden, Chemnitz und Freiberg sowie in Stuttgart; Diskussionsveranstaltungen sind unter anderem in Berlin, Bochum, Darmstadt und Heidelberg geplant, Nürnberg geplant.


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