Rund 1000 Teilnehmer Demo für Rettung der katholischen Schulen

Der Demonstrationszug endete vor dem katholischen Mariendom im Stadtteil St.

Bei Wind und Nieselregen sind am Samstag 1.000 Hamburger auf die Straßen gegangen, um gegen die geplante Schließung der katholischen Schulen zu demonstrieren. Dort ist eine Abschlusskundgebung geplant. Am Montag will das Erzbistum Hamburg eine Entscheidung treffen.

Am Montag soll mitgeteilt werden, wie die Verantwortlichen zu den Vorschlägen stehen - und wie es mit den katholischen Schulen weitergehen soll. Georg hatten die Gesamtelternvertretung der katholischen Schulen und die Initiative "Rettet 21" aufgerufen. Er forderte die Einrichtung eines runden Tisches, um "ohne Zeitdruck und mit allen Beteiligten wohl überlegte und gemeinsam durchdachte Lösungen" zu finden.

Ein weiterer Redner war der ehemalige Hamburger Staatsrat Nikolas Hill. Die private Initiative will mit Hilfe von 10.000 Unterstützern rund 10 Millionen Euro Grundkapital sammeln, um die katholischen Schulen weiterzuführen. Weil es auch die Immobilien in seinen Kirchengemeinden auf den Prüfstand gestellt hat, waren ausdrücklich alle Mitglieder der katholischen Gemeinden in Hamburg zu der Demonstration eingeladen, hieß es von den Veranstaltern.

Einige Gespräche zwischen dem Erzbistum und den Initiativen liefen bereits. Wie diese konkret aussehen, wurde bislang nicht bekannt.

Das Erzbistum Hamburg hatte am 19.Januar bekannt gegeben, bis zu acht von insgesamt 21 katholischen Schulen in Hamburg zu schließen. Die Diözese berät derzeit intern über die Modelle und hat für Montag eine Entscheidung angekündigt. Schon bei der ersten Demonstration am 24. Februar hatten 3500 Hamburger ein Zeichen für die katholischen Schulen gesetzt.


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