US-Justiz ermittelt gegen Trump-Anwalt Cohen

Die Ermittlungen der US-Justiz gegen den Anwalt von US-Präsident Donald Trump sollen hauptsächlich auf das Geschäftsgebaren von Michael Cohen abzielen. Das ging am Freitag aus Gerichtsunterlagen hervor. Der der stellvertretende Bundesanwalt von Manhattan, Robert Khuzami, verurteilte darin zudem vehement Cohens Bemühen, Teile des bei einer FBI-Razzia beschlagnahmten Beweismaterials wiederzuerlangen, . Berichten zufolge wird gegen Cohen wegen Bankbetrugs ermittelt. Agenten hätten zudem bereits mehrere E-Mail-Konten von Cohen durchforstet, nachdem zuvor ein entsprechender Durchsuchungsbefehl eingeholt worden sei, hieß es weiter. Berichten zufolge wird gegen den persönlichen Anwalt des US-Präsidenten wegen Bankbetrugs ermittelt. Cohen muss kommenden Montag zu dem Fall vor Gericht aussagen.

Kurz vor der Wahl im Jahr 2016 hatte Michael Cohen seinen Angaben nach aus eigener Tasche 130.000 US-Dollar an die Pornodarstellerin Stephanie Clifford (bekannt unter dem Künstlernamen Stormy Daniels) gezahlt. Am Freitag zog Broidy sich als Vize-Finanzchef aus dem RNC zurück, einer Art Parteivorstand der Republikaner. Trump reagierte mit einem Wutausbruch vor laufenden Kameras: Er sprach von einem "Angriff auf unser Land" und warf den Ermittlern politische Motive vor.


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