Amerika-Gipfel in Lima eröffnet

Amerika-Gipfeltreffen ist am Freitag in der peruanischen Hauptstadt Lima eröffnet worden. Vorbeugung und Bekämpfung der Korruption sei entscheidend für die Stärkung der Demokratie, heisst es in der einstimmig verabschiedeten Erklärung. Im Mittelpunkt der Verhandlungen stehen die weit verbreitete Korruption in der Region, die Krise in Venezuela und die immer stärkere Präsenz Chinas in Lateinamerika.

An dem Gipfel nahmen rund 30 Staats- und Regierungschefs aus Nord-, Mittel- und Südamerika sowie der Karibik teil. US-Präsident Donald Trump hingegen sagte wegen der angespannten Lage im Syrienkonflikt seine Teilnahme kurzfristig ab. Stattdessen sollten Vizepräsident Mike Pence, Ivanka Trump und ihr Ehemann Jared Kushner nach Lima kommen.

Der kubanische Präsident Raúl Castro blieb dem Treffen in Lima ebenfalls fern. Castro hatte nach 21 Jahren Ausschluss des Inselstaates 2015 in Panama erstmals an einem Amerika-Gipfel teilgenommen.


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