Das sagt Hasan Salihamidzic zur Kritik von Frankfurt-Boss von Fredi Bobic

Die Aussage, dass die Bayern die Presse mit Informationen versorgt hätten, sei schlicht falsch. "Da er bis gestern ein guter Freund von Bobic war", so Hoeneß.

Amtskollege Michael Zorc hat auf den Seitenhieb aus München nun reagiert.

"Ich kann natürlich die Enttäuschung von Fredi Bobic verstehen".

"Vonseiten des FC Bayern kamen überhaupt keine Informationen". Grund genug für Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic, am Freitag eine Spitze in Richtung Borussia Dortmund zu schicken.

Bobic hatte das Verhalten des deutschen Rekordmeisters als "extrem bedenklich und respektlos" deklariert und dabei unter anderem den Zeitpunkt in der entscheidenden Phase der Saison beklagt.

Auch die Art und Weise wie der Wechsel kommuniziert wurde stößt dem Frankfurt-Manager sauer auf, Salihamidzic verteidigt sich: "Nikos Wunsch war, dass er es als erstes Bruno Hübner und Fredi Bobic sagt, weil er eine freundschaftliche Beziehung zu ihnen pflegt. Natürlich hätte ich sie danach angerufen, aber ich konnte ja nicht wissen, dass es Donnerstagabend rauskommt", führte der 41-Jährige aus. "Und deshalb finde ich, dass sich der FC Bayern total fair verhalten hat, weil Fredi Bobic und Bruno Hübner vier Wochen mehr Zeit haben, um sich nach einem neuen Trainer umzuschauen", meinte Salihamidzic: "Der FC Bayern hat sich überhaupt nichts vorzuwerfen". "Er ist prädestiniert, den FC Bayern zu trainieren", sagte der Eurosport-Experte und zukünftige BVB-Berater.

Die Bayern hatten sich nach den Worten von Salihamidzic schon länger mit der Personalie Kovac befasst.

Der Nachfrage, ob er sich dann wirklich am vergangenen Donnerstag erstmals mit Kovac ausgetauscht und ihn innerhalb von wenigen Stunden von einer Unterschrift überzeugt habe, wich er aus. Er habe dem Vorstand und Aufsichtsrat vor einigen Monaten ein Konzept vorgelegt, sagte Salihamidzic: "In der Analyse habe ich den Niko vorgeschlagen, weil ich denke, dass er der optimale Mann dafür ist, und wir haben uns einstimmig auf ihn geeinigt". "Wir sind hier nicht bei der Staatsanwaltschaft".


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