Moskau im UN-Sicherheitsrat: USA und Verbündete wie "Hooligans"

Nach dem Angriff auf Syrien hat sich der UN-Sicherheitrat zu einer Dringlichkeitssitzung getroffen. Der Rat lehnte den Entwurf am Samstag mit acht zu drei Stimmen ab. In dem nicht angenommenen Text werden die Raketenangriffe als "Aggression" und als "Verletzung des internationalen Rechts und der UN-Charta" bezeichnet. Acht Länder, darunter die USA, das Vereinigte Königreich und Frankreich, die Raketenangriffe gegen Syrien durchgeführt haben, stimmten mit Nein, vier weitere Länder enthielten sich der Stimme. Zuvor hatte der russische UNO-Botschafter Nebensja vor dem Sicherheitsrat erklärt, Washington mache eine bereits katastrophale Situation noch schlimmer und destabilisiere den gesamten Nahen Osten.

Nach dem Militärangriff der USA, Frankreichs und Großbritanniens in Syrien hat Russland die USA im Sicherheitsrat scharf angegriffen. Dies sei neokoloniales Auftreten und erinnere an das Verhalten von "Hooligans".

Tschurkin sagte gebe keinerlei Beweise für den Einsatz chemischer Waffen vergangene Woche in der Stadt Duma, welchen der Westen der syrischen Regierung vorwirft. Die Dringlichkeitssitzung des Sicherheitsrates wurde am Samstag auf Bitten Moskaus einberufen.

UN-Generalsekretär António Guterres wiederholte eingangs der Sitzung an die Adresse der Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen seine eindringliche Mahnung zur Zurückhaltung. Nach Angaben aus Washington und Paris richteten sich die Vergeltungsangriffe gegen Einrichtungen zur Produktion von Chemiewaffen. Russland, ein Verbündeter des syrischen Machthabers Baschar al-Assad, und Damaskus weisen die Vorwürfe zurück.


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