Lee Ermey ist tot

In Stanley Kubricks "Full Metal Jacket" über die Ausbildung und den Einsatz von US-Marines im Vietnamkrieg, glänzte Lee Ermey in den Achtzigern als sadistischer Vorgesetzter, der die Rekruten brutal fertig macht.

Mit einer Lawine aus grauslichen Beschimpfungen und einem grenzenlosen Fundus an Quälereien schrieb R. Lee Ermey als Gunnery Sergeant Hartman im Anti-Kriegsfilm "Full Metal Jacket" Filmgeschichte. Auch Jahre später brillierte er nicht nur in den Horror-Streifen "Sieben" und "The Texas Chainsas Massacre", sondern begeisterte das Kinopublikum auch als Synchronsprecher.

Auf Ermeys offiziellem Twitter-Profil teilte sein Manager in der Nacht von Sonntag auf Montag mit, dass der einstige US-Marine einer Krankheit erlegen sei. Nun ist der Hollywood-Star im Alter von 74 Jahren verstorben. "Mit tiefer Trauer muss ich euch leider mitteilen, dass er heute Morgen an Komplikationen einer Lungenentzündung gestorben ist. Er wird von uns allen sehr vermisst werden". Der Auftritt brachte ihm eine Golden-Globe-Nominierung ein. In den vergangenen Jahren verspottete R. Lee sogar die Figur des strengen Gunnery Sergeant Hartman im Fernsehen. In der Pixar-Animation Toy Story gab er dem Anführer der Spielzeugsoldaten seine Stimme.


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