SC Freiburg verliert eminent wichtiges Spiel in Mainz mit 0:2

Doch nach sechs Spielen ohne Sieg droht es nun auch für die so vorbildlich arbeitenden Freiburger wieder eng zu werden. Wolfsburgs Felix Uduokhai (86.) sah in der Schlussphase ebenfalls Gelb-Rot.

Das brisante Aufeinandertreffen mit dem direkten Konkurrenten birgt auch Wiedersehensfreude: Lucas Höler, im Winter vom SV Sandhausen zum SC Freiburg gewechselt, spielte einst in der Zweitvertretung des 1. FSV Mainz 05 - unter dem heutigen Proficoach Sandro Schwarz. 2,3 Chancen und 8,0 Torschüsse erspielte sich der SC in den vergangenen acht Partien im Schnitt, zwischen dem 13. und 21. Spieltag waren es noch 6,9 Gelegenheiten und 13,4 Versuche.

Noch hat seine Mannschaft drei Punkte weniger als der SC Freiburg.

"Sie sind sicherlich ein Vorbild für viele andere Vereine". Der Mainzer freut sich über einen der kuriosesten Elfmeter der Bundesliga-Geschichte. Anschließend war Pause - dachten zumindest die Freiburger. Stattdessen sprach er von einer "sehr trügerischen Situation", in der sich der Sport-Club in der Fußball-Bundesliga befinde.

Das zeigt aber auch das Problem von Trainer Christian Streich: Durch seine Offensivstärken drängt derzeit keiner der Außenbahnakteure in die Startelf. "Aber das hat Substanz gekostet", sagte der Trainer. Denn es ist weder im Sommer noch in der Winterpause gelungen, die Abgänge der spielstarken Maximilian Philipp (zu Dortmund) und Vincenzo Grifo (Mönchengladbach) adäquat zu ersetzen. Besonders der frühe Ausfall von Stürmer Florian Niederlechner, die lange Abstinenz von Routinier Mike Frantz und das zwischenzeitliche Fehlen des Mittelfeldspielers Nicolas Höfler machten sich bemerkbar. Allein Nils Petersen erzielte die Hälfte der bisher 26 Saisontreffer. "In denen wir immer über die Kante gegangen sind", meinte Streich.


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