David Copperfields bekanntester Zaubertrick ist enthüllt

Wegen des Vorwurfs der Fahrlässigkeit steht der Magier David Copperfield in New York vor Gericht. Er war zuvor von einem Briten angeklagt worden, der sich angeblich im Jahr 2013 während der Show des Zauberkünstlers verletzt haben soll.

Gavin Cox sagte in seiner Aussage, er sei für den Trick auf finsteren Wegen von der Bühne weggeführt worden und in der Dunkelheit gestolpert. Beim Sturz habe er sich eine Gehirnverletzung mit bleibenden Schäden zugezogen. Wie viel Geld sein Mandant fordert, ist nicht bekannt. Im Vorfeld waren Copperfields Anwälte mit mehreren Angeboten an den Kläger gescheitert.

Bei der Illusion werden 13 Menschen vonn Copperfield auf die Bühne geholt. "Wir haben den Trick auch vorher schon Tausende Male mit Zuschauern ohne Probleme durchgezogen". Auf dem Weg dorthin werden sie gefragt: "Können Sie rennen?" Beantwortet der Auserwählte alle drei Fragen mit "Nein", muss er sich mit zwölf anderen Zusehern in einem Käfig verstecken und eine Taschenlampe in die Hand nehmen. Wenn der Vorhang fällt, sind die Dreizehn verschwunden und erscheinen wenig später wieder im Saal. Während das Publikum durch das Leuchten der Lampen der Annahme ist, dass sich die Gefangenen immer noch im Kasten befinden, werden diese durch dunkle Geheimgänge an das andere Ende des Saals gelotst. Wie Copperfields Produzent Chris Kenner nun den Geschworenen erklären musste, funktionierte der Zaubertrick folgendermaßen: Mitarbeiter werfen 13 aufblasbare Bälle ins Publikum und holen jene Personen, die einen Ball fangen, auf die Bühne.

Copperfield, der mit bürgerlichem Namen David Kotkin heißt, und sich nach der Romanfigur von Charles Dickens in David Copperfield umbenannte, ist in den 1970er-Jahren durch zahlreiche TV-Auftritte bekannt geworden.


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