Milliardär will Wembley-Stadion zur Football-Arena machen

Der Verkauf muss vom Vorstand der FA, der das Stadion derzeit gehört, akzeptiert werden. Die FA hat ein Angebot bestätigt.

Kurios: Das Wembley-Stadion könnte damit die Spielstätte des ersten außeramerikanischen Teams der US-Football-Liga werden.

Offenbar könnte Englands größtes Stadion bald in fremden Besitz übergehen. Wie die Daily Mail berichtet, liegt der FA ein Angebot über insgesamt rund 800 Millionen Pfund (915 Mio Euro) vor, das vom pakistanisch-amerikanischen Milliardär Shahid Khan stammen soll.

Der 2007 abgeschlossene Neubau des Stadions hatte 757 Millionen Pfund (866 Millionen Euro) gekostet, davon verblieb eine Restschuld von 142 Millionen Pfund (162 Millionen Euro), welche die FA bis 2024 abtragen wollte.

Khan ist seit 2013 Besitzer des englischen Zweitligisten FC Fulham, der aktuell um den Aufstieg in die Premier League kämpft. Schon 2011 hatte der 67-Jährige das NFL-Team aus Jacksonville gekauft und war mit den Jaguars bereits fünfmal bei den Global Games im Wembley zu Gast. Auch in diesem Jahr tritt der letztjährige Halbfinalist wieder in London an und trifft auf Super-Bowl-Champion Philadelphia. Mit dem Geld würden alle Schulden, die der Umbau verursacht hatte, beglichen werden. Angeblich hat er mit FA-Boss Martin Glenn die Rahmenbedingungen für den Verkauf des "Zuhause des englischen Fussballs" bereits ausgehandelt.

Für Fußballfans soll sich indes nicht viel ändern. Unklar ist dagegen, ob der Name weiter Bestand hat; die FA soll zumindest darum gebeten haben, dass das Wort "Wembley" darin erhalten bleibt.


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