Bundesliga, Mainz 05 punktet im Abstiegskampf, RB Leipzig bangt um Champions League

Vor 30.083 Zuschauern erzielten Pablo De Blasis in der 29. Minute mit einem umstrittenen Foulelfmeter, Alexandru Maxim (85.) und Liga-Debütant Ridle Baku (90.) die Tore zum umjubelten Sieg der Mainzer, die zwei Spieltage vor Saisonschluss als Tabellen-14. mit 33 Punkten nun fünf Zähler Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz haben. RB Leipzig 47. 7. Eintracht Frankfurt 46. In der Bundesliga gab es in den vergangenen drei Spielen aber nur einen Punkt bei zehn Gegentoren, in der Europa League das krachende Aus in Marseille. Runde der Bundesliga im Kampf gegen den Abstieg einen wichtigen Sieg.

Mainz. Der kriselnde Vizemeister RB Leipzig hat sich im Kampf um den erneuten Einzug in die Champions League einen vorentscheidenden Patzer geleistet. "Wir wollen die Saison positiv beenden", kündigte Leipzigs Kapitän Willy Orban unmittelbar nach dem Schlusspfiff an. Der Verteidiger selbst wird gegen Wolfsburg allerdings gelbgesperrt fehlen.

Die Tage vor der Partie waren bei beiden Clubs von Spekulationen rund um die sportliche Leitung geprägt. "Wir lassen uns nicht vom Weg abbringen", versicherte Sportvorstand Rouven Schröder, der am Freitag einen Kontakt zum Hamburger SV dementierte.

Das Team von Jubiläums-Trainer Hasenhüttl (100. Bundesligaspiel) erspielte sich schnell Feldvorteile und hatte durch Poulsen (10.) und Werner (11.) riesige Chancen zur Führung. Anpfiff in der Red Bull Arena ist 15.30 Uhr.

Auch danach war den Mannschaften anzumerken, dass es für beide um viel ging. Die Intensität der Partie war extrem hoch. Dabei waren die Leipziger, die ohne Emil Forsberg, Marcel Halstenberg und Marcel Sabitzer auskommen mussten, fußballerisch besser.

Der Einsatz wurde belohnt. Referee Bastian Dankert entschied fälschlicherweise auf Strafstoß, den De Blasis mit ein wenig Glück verwandelte - 1:0 (29.). Die beste Chance vor der Pause gehörte aber wieder Leipzig, doch Keita zielte zu weit links (45.+1). Nach der Führung blühten die Mainzer auf und brachten Leipzig ein ums andere Mal in Verlegenheit.

Auch nach dem Seitenwechsel wurde vor allen von den Mainzern um jeden Zentimeter gekämpft, Torchancen waren zunächst aber Mangelware. Leipzig versuchte es weiter mit spielerischen Lösungen. In der letzten Viertelstunde setzten die Gäste alles auf eine Karte, Mainz konnte immer wieder kontern.


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