Aspirin-Pille ein Hautkrebs-Risikofaktor

"Das bedeutet nicht, dass Männer die Aspirintherapie abbrechen sollten, um das Risiko eines Herzinfarkts zu senken", betonte sie. Wer täglich Aspirin einnimmt, erhöht sein Hautkrebsrisiko einer aktuellen Studie zufolge um das Doppelte.

Eine tägliche Einnahme des rezeptfreien Schmerzmittels Aspirin verdoppelt beinahe das Risiko der Entwicklung von Hautkrebs bei Männern.

Bei der regelmäßigen Einnahme von Aspirin kann sich das Hautkrebsrisiko bei Männern verdoppeln.

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Wie das Fachportal "Science Daily" berichtet, untersuchten Wissenschaftler der Northwestern University in Illinois für die Studie rund 200.000 Menschen zwischen 18 und 89 Jahren, die bisher keine Anzeichen von Hautkrebs aufwiesen.

Die Teilnehmer der Studie bekamen ein Jahr lang täglich Aspirin verabreicht, wie es im Fachportal "Science Daily" heißt. Das bekannte Schmerzmittel soll auch das Risiko von Krebs an Brust, Darm, Prostata und Magen verringern, erklären die Experten. Eine Gruppe davon musste ein Jahr lang täglich Aspirin einnehmen. Sie wurde dann für die darauffolgenden fünf Jahre unter Beobachtung gestellt.

Von insgesamt 195.140 Probanden bei der Untersuchung nahmen 1.187 Patienten Aspirin ein.

Angesichts der weitverbreiteten Verwendung von Aspirin und der potenziellen klinischen Auswirkungen in Verbindung mit Melanomen müssen sich Patienten und Gesundheitsdienstleister darüber bewusst werden, dass die Verwendung von Aspirin bei Männer möglicherweise zu Hautkrebs führen kann, erläutert Studienautorin Dr. Beatrice Nardone von der Northwestern University Feinberg School of Medicine in einer Pressemitteilung.

Doch warum sind nur Männer betroffen?

Ein Grund dafür könnte sein, dass der männliche Körper eine geringere Menge an schützenden Enzymen, wie Superoxiddismutase und Katalase, produzieren als Frauen, spekulierte Dr. Nardone.


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