WM in Dänemark Eishockey-Auswahl gegen Südkorea in der Pflicht

Wenn sich dem Deutschen Team bei der Eishockey-WM in Herning etwas vorwerfen ließ, dann nur, dass es seinen herausragenden Torwart Niklas Treutle (Nürnberg) den Shut-out vermasselte.

Deutschlands Eishockey-Nationalmannschaft bleibt bei der WM auch nach drei Spielen sieglos - zum ersten Mal seit fünf Jahren. Unnötige Strafzeiten machten aber das überragende WM-Debüt von Keeper Treutle zunichte. Zu viele Strafzeiten im zweiten Drittel verhinderten den möglichen Coup gegen den Mitfavoriten, gegen den die DEB-Auswahl bei den vergangenen beiden Weltmeisterschaften noch gewonnen hatte. Dieses Ziel erscheint nun immer unwahrscheinlicher.

Nach dem schlechtesten WM-Auftakt seit fünf Jahren - mit drei Niederlagen aus drei Spielen - setzte sich das deutsche Team vor 7092 Zuschauern mühelos durch. Sturm vergab den letzten Platz für einen Feldspieler im WM-Kader an den Schwenninger Mirko Höfflin, den neunten WM-Debütanten. Bis dahin hatten beide Teams auch beste Chancen ungenutzt gelassen. Immerhin hatte es für die Pleiten nach Penaltyschießen gegen Dänemark und Norwegen jeweils einen Punkt gegeben. Die Passqualität war einfach nicht gut", hatte Sturm kritisiert und gefordert: "Es waren Momente dabei, die frustrierend waren. Für den bisher glücklosen Timo Pielmeier aus Ingolstadt stand Treutle im Gehäuse und wuchs in seinem ersten WM-Spiel phasenweise über sich hinaus.

Mit diesem starken Rückhalt überraschte auch der deutsche Angriff um NHL-Top-Stürmer Leon Draisaitl mit einigen forschen Aktionen. "Dafür haben wir einen guten Job gemacht", sagte Olympia-Silbergewinner Hager.

Zehn Minuten brauchte die DEB-Auswahl, um nach nervösem Beginn das Spiel gegen den krassen Außenseiter in den Griff zu bekommen.

Besonders ärgerlich war die viel zu harte Hinausstellung gegen Pietta, während der Superstar Kane sein erstes WM-Tor erzielen konnte und sein Team damit entscheidend in Front schoss.

In der nächsten Partie gegen den WM-Neuling Südkorea geht es am Mittwoch (16.15 Uhr/Sport1) erst einmal darum, die notwendigen Punkte für den Klassenerhalt zu holen.


Beliebt

VERBINDEN