Formel 1: Mercedes mit starkem Auftakt in Spanien

Vettel bezeichnete das Training als "ganz in Ordnung", das größte Problem seien die für Barcelona neu produzierten Reifen gewesen: "Es rutscht ein bisschen viel, aber das ging vielen so". Platz vier am Nachmittag zur Rennzeit und über drei Zehntelsekunden Rückstand auf WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton im zweiten Silberpfeil.

In der zweiten Einheit war Hamilton vor dem Red-Bull-Duo Daniel Ricciardo und Max Verstappen der Schnellste, kam mit 1:18,259 Minuten jedoch nicht an Bottas' erste Zeit von 1:18,148 heran.

Zudem machte in der Garage der Scuderia der Wagen von Vettels Kollege Kimi Räikkönen Probleme. Ob ein Problem mit dem Motor Auslöser für das vorzeitige Trainingsaus war, blieb zunächst unklar und damit auch, ob Räikkönen eine Zurückversetzung in der Startaufstellung droht. "Ich bin zu keinem Rennen gefahren und habe gedacht, dass ich es locker gewinnen würde", sagt er, lässt aber durchblicken, dass es für Mercedes mehr Unbekannte gibt als 2017: "Es könnte auf einen oder zwei Boxenstopps hinauslaufen, vielleicht auch auf drei - ich habe keine Ahnung".

Schließlich liegt zwischen der tatsächlichen Performance und dem Potenzial eines Rennwagens ein beträchtlicher Unterschied - gerade bei Mercedes, wo die Abstimmung und der Umgang mit den Reifen in der Vergangenheit für Leistungsschwankungen gesorgt haben. Vettel (1:18:585), der in Barcelona seinen 50. Grand-Prix-Sieg anstrebt, musste sich mit Rang fünf begnügen. Was Vettel in diesem Jahr zuversichtlich stimmt, ist die Stärke seines Wagens in der Qualifikation.

Robert Kubica gab ein Trainings-Comeback. Immerhin war er damit aber noch schneller als Teamkollege Lance Stroll. Trotz der Beeinträchtigungen kämpfte sich Kubica zurück in die Formel 1 und bekam ein Engagement als Ersatzpilot bei dem britischen Traditionsteam.


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