Kinderleiche in Wiener Müllcontainer ist vermisste Siebenjährige

► Laut der Wiener Polizei handelt es sich höchstwahrscheinlich um die Leiche eines siebenjähriges Mädchen, das Freitagnachmittag aus der Wohnanlage verschwunden war.

Ermittlungen nach Fund einer Kinderleiche in Wien-Döbling.

Zur Todesursache sowie zur Identität des toten Kindes wird es erst morgen, Sonntag, weitere Angaben geben, sagte Steirer gegenüber der APA.

Die Leiche des Mädchens ist Samstag früh in einem Müllcontainer in Wien-Döbling gefunden worden.

Die Leiche war bei der Suche nach der vermissten Volksschülerin entdeckt worden.

Das Mädchen war zuletzt gestern, Freitag, gegen 15 Uhr auf dem Spielplatz des Gemeindebaus "Dittes-Hof" in der Heiligenstädter Straße gesehen worden, wo es auch wohnte. "Die Vermisstenanzeige wurde dann gegen 23.30 Uhr von einem Angehörigen auf einer Polizeidienststelle aufgegeben", gab die Sprecherin an. In den Morgenstunden hätten dann auch noch Spürhunde eingesetzt werden sollen. Zuvor hatte man unter anderem schon in den Kellern der in den 1920er-Jahren errichteten Wohnhausanlage nach dem Mädchen gesucht. Die Müllabfuhr wollte nämlich die Mistkübel entleeren, wurde aber von den anwesenden Polizisten daran gehindert, um diese gemeinsam zu durchsuchen. Laut Polizei-Sprecherin Irina Steiner geht man aber mittlerweile von Fremdverschulden aus.

In einem davon fand ein Mitarbeiter der Polizei die Leiche eines Kindes, die in einen Plastiksack eingewickelt war. Die Gerichtsmedizin wurde verständigt und sollte die Leiche untersuchen.

Der Zugangsbereich zum "Dittes-Hof" wurde von der Exekutive großräumig abgesperrt. Zunächst wusste die Polizeisprecherin nicht, ob das Kind offensichtliche Verletzungen aufwies, die auf eine Todesursache schließen lassen könnten.

Derzeit werden im Zuge der durch das Landeskriminalamt durchgeführten Ermittlungen noch weitere Zeugen befragt und Spuren ausgewertet.


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