Facebook verdächtigt bei zahlreichen Apps Missbrauch von Daten

Facebook hat rund 200 Apps suspendiert, die im Verdacht stehen mit User-Daten ebenfalls Missbrauch betrieben zu haben. Und nun lässt das soziale Netzwerk dieser Ankündigung auch kontrete Taten folgen.

Facebook hat eigenen Angaben zufolge schon tausende Apps auf der eigenen Plattform überprüft, um herauszufinden, ob sie widerrechtlich Nutzerdaten abgreifen.

Die weitreichende Überprüfung ist eine Reaktion Facebooks auf den aktuellen Datenskandal. Ein britischer Wissenschaftler hatte über eine Umfragen-Anwendung Informationen zu Dutzenden Millionen Nutzern aus der Facebook-Plattform bekommen.

Während nur einige hunderttausend Nutzer direkt an der Umfrage teilnahmen, bekam die App gemäß der damaligen Funktionsweise von Facebook auch Zugriff auf einige Informationen von deren Freunden bei dem Online-Netzwerk. Dadurch könnten nach Facebook-Schätzungen bis zu 87 Millionen Mitglieder betroffen sein. Der Untersuchungsprozess sei in vollem Gange, schrieb der für Facebook-Produktpartnerschaften mit verantwortliche Mitarbeiter Ime Archibong am Montag in einem Online-Beitrag.

Sollte sich herausstellen, dass die Apps dem Datenschutz zuwider gehandelt haben, sollen diese auch permanent gesperrt und Nutzer entsprechend informiert werden.


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