Sammelklage gegen Apple wegen angeblich fehlerhafter MacBook Pro-Tastatur

Der Hersteller scheint sich des Problems aber durchaus bewusst zu sein: In einem Supportdokument verrät Apple, wie sich die Butterfly-Tastatur am besten mittels Druckluftspray in Links-nach-rechts-Bewegung über die Tasten reinigen lässt.

Nun muss sich Apple mit einer Sammelklage bezüglich des Problems auseinandersetzen. In dieser fordern aktuell über 19.000 Personen Apple dazu auf, jedes seit 2016 veröffentlichte MacBook Pro zurückzurufen und mit einer neuen Tastatur auszustatten.

Demnach hatte einer der beiden Kläger einen Defekt der Leer- und Feststelltaste bei seiner Tastatur auf Garantie von Apple beheben lassen. Auch Apfelpage.de-Leser kommentierten regelmäßig unter unseren Artikeln und berichteten über Probleme mit den MacBook-Keyboards.

AppleInsider hatte im vergangenen Monat Daten von Apples Genius Bar und autorisierten Händlern zusammengetragen, nach denen die neuen MacBook-(Pro)-Generationen circa doppelt so häufig wegen Tastatur-Problemen in die Reparatur gegeben werden wie vorherige Modelle. Da eine Reparatur im Apple Store jedoch keine Garantie für eine dauerhafte Besserung ist, sehen sich einige Käufer bereits wenige Wochen nach der kostspieligen Reparatur wieder mit denselben Problemen konfrontiert.

Eine Sammelklage, die am Freitag beim US-Bundesgericht eingereicht wurde, bringt Apple wegen eines angeblich fehlerhaften Tastaturdesigns zur Verantwortung.

ComputerBase kann dieses Verhalten der Tastatur der neuen MacBook-Generationen bestätigen. Ein Modell in der Redaktion weist gleich bei mehreren Tasten das entsprechende Problem auf, bei dem die Tastenanschläge nicht mehr registriert werden oder die Taste klemmt.


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