16-jähriger Nachbar tötete die kleine Hadishat

Er soll ohne jegliche Emotionen gestanden haben.

Erst 16 Jahre alt war der mutmaßliche Mörder der siebenjährigen Hadishat. Laut Polizei habe der Nachbar des Mädchens kein erkennbares Motiv gehabt. Einen Streit mit dem Mädchen habe es zuvor nicht gegeben.

Das Mädchen kannte die Familie des Burschen und habe sich am Freitag mit dem Verdächtigen alleine in der Wohnung aufgehalten. Spürhunde wurden auf die Wohnung des mutmaßlichen Täters aufmerksam.

"Es gibt kein Rache-Motiv". Die Schülerin war nach Angaben der Ermittler zur falschen Zeit am falschen Ort: "Es hätte jeden anderen auch treffen können", sagte ein Polizist. Der Verdächtige, ein Gymnasiast, habe ein Geständnis ohne Reue abgelegt.

Speziell die Mutter sei sehr erleichtert, dass ein Tatverdächtiger gefasst werden konnte: "Es geht ihr besser".

Ein Mann aus der Wohnhausanlage, in dem auch die Familie des Kindes lebt, werde derzeit einvernommen, bestätigte eine Polizeisprecherin. "Die Einvernahme laufen", sagte die Sprecherin der APA. Hinweise auf einen sexuellen Missbrauch gibt es laut Ermittlern nicht.

Am Sonntag, wurde bekannt, dass das Mädchen laut Obduktion durch einen Stich in den Hals getötet worden ist.

Das Volksschulkind war am Freitagnachmittag verschwunden und zuletzt am Spielplatz im Innenhof gesehen worden, ehe Samstagfrüh die Leiche des Mädchens in Plastik gewickelt in einem Müllcontainer entdeckt wurde.


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