Energie: Energiekonzern Innogy verdient im Auftaktquartal weniger

Düsseldorf (Reuters) - Der vor der Zerschlagung stehende Energiekonzern Innogy hat im ersten Quartal weniger verdient.

Bei der geplanten Übernahme der RWE -Tochter Innogy durch den Konkurrenten Eon sind Entlassungen von Mitarbeitern nach Angaben der Gewerkschaften so gut wie vom Tisch.

Die tschechische Gasnetztochter - der größte Betreiber in dem Land - war Ende April mit dem Vorstoß von Macquarie in den Fokus gerückt. Der Versorger rechnet im Bereich Elektromobilität für das Gesamtjahr mit einem Verlust von 50 Millionen Euro. Macquarie gehört bereits die andere Hälfte des Unternehmens. Eon würde das lukrative Netzgeschäft und den Stromvertrieb von Innogy behalten, während die erneuerbaren Energien beider Konzerne unter dem Dach von RWE vereint werden sollen. Eon übernimmt von RWE 77 Prozent der Innogy-Anteile mitsamt des Vertriebs- und Netzgeschäfts. Eon-Chef Johannes Teyssen hat angekündigt, bis zu 5000 der dann über 70.000 Stellen zu streichen.


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