Feuer durch Akku beschleunigt? Deutscher (48) verbrennt in Tesla

Die Feuerwehr im Kanton Tessin teilte zunächst auf Facebook mit, die Batterien des Fahrzeugs könnten den Brand beschleunigt haben.

Das Elektroauto brannte nach dem Unfall auf der A2 im Tessin am Donnerstag vollständig aus.

In dem Facebook-Post der Feuerwehr wurde auf einen italienischen Technik-Blog verlinkt, dessen Beiträge sich um Brandbekämpfung drehen.

Der 48-jährige Fahrer war mit seinem Wagen am Auffahrtsnachmittag vor dem Nordportal des Monte-Ceneri-Tunnels aus ungeklärten Gründen in eine Leitplanke gekracht. Das Feuer war so heiß, dass die Feuerwehr es nicht löschen konnte. Durch den heftigen Aufprall sei es möglicherweise zu einem plötzlichen und unaufhaltsamen Temperaturanstieg in den Batterien und schließlich zur Explosion gekommen. "In einigen Fällen hat dies dazu geführt, dass die Hersteller die Akkupacks besser vor äusseren Erschütterungen schützen".

Ein Sprecher von Tesla sagte der Nachrichtenagentur Reuters: "Wir sind zutiefst betrübt über diesen Unfall, und wir arbeiten daran, die Fakten zum Unfall zu ermitteln und bieten den lokalen Behörden unsere volle Zusammenarbeit an". Dabei kommt der Autor zum Schluss, dass Brände mit Elektroautos eher selten und jeweils auf schwere Verkehrsunfälle zurückzuführen seien. Zudem haben mehrere Unfälle in jüngster Zeit Zweifel an der Sicherheit des eingebauten Autopiloten aufkommen lassen.

Am Freitag rammte ein Tesla-Auto im US-Bundesstaat Utah einen Lastwagen.

Der Artikel "Deutscher Autofahrer verbrennt in einem Tesla" wurde am 15.05.2018 in der Kategorie News von ampnet mit den Stichwörtern Tesla, Brand, Unfall, News, veröffentlicht. Zumeist mit herkömmlichen Autos.

Von Tesla war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. Dabei ist er doch selbst der grösste Apple-Fanboy. Der Begriff steht bei mir auf dem Index.


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