"Top-Favorit für Aufstieg" Uwe, Udo, Otto - Promi-Reaktionen zum HSV-Abstieg

"Als ich vor acht Wochen hier angefangen habe, war mir bewusst, dass dieser Tag heute genau so kommen kann", sagte Titz nach dem nutzlosen 2:1-Erfolg zum Saisonausklang gegen Borussia Mönchengladbach. Die Niedersachsen haben nach dem 4:1 (1:1) gegen den 1. FC Köln als Tabellensechzehnter noch die Chance, den Gang in die Zweitklassigkeit zu verhindern.

Der Wechsel zu Trainer Christian Titz sei "ein bisschen spät "gekommen", bedauert Uwe Seeler".

Die besten Aussagen sehen Sie oben im Video. Was rund ein Prozent der 57 000 meist friedlichen Zuschauer im Volksparkstadion auslöste, war beschämend und wird weder der tapfer gegen den Abstieg kämpfenden HSV-Mannschaft noch den aufrichtigen Anhängern gerecht. "Aber ich denke, dass sie nicht so lange in der zweiten Liga bleiben werden". Den Strafstoß verwandelte Hunt sicher (11.) und löste damit einen Jubelsturm aus. Berichten zufolge will der HSV die liebgewonnene Uhr weiter nutzen, nur anders. Die Begegnung musste schließlich für mehrere Minuten unterbrochen werden, von den Rängen gab es ein gellendes Pfeifkonzert für die Randalierer. Tatsuya Ito wuchtete den Ball kurz nach Wiederanpfiff aus 16 Metern aufs Tor, Yann Sommer im Gladbacher Kasten musste sich strecken. Die konterstarken und schnellen Gladbacher blieben stets gefährlich.

Nach der Pause drängte der HSV nun mit aller Macht auf den Treffer. Dann vergaben Matti Steinmann (56.) und Filip Kostic (58., 62.) die Führung. Das 2:1 des Roten Teufels Divock Origi beruhigte neun Minuten nach dem Seitenwechsel die Wolfsburger Nerven. Langsam wurde es wieder ruhiger in der Arena. Josip Drmic erzielte den schmeichelhaften Ausgleich (28.), ehe Lewis Holtby im zweiten Durchgang zum hoch verdienten 2:1 für starke Hanseaten traf (63.). "Dies ist ein enorm schmerzhafter Moment für den gesamten HSV, der damit eine seiner Einzigartigkeiten verloren hat", klagt Bernd Hoffmann, Präsident und Aufsichtsratschef. Christian Titz, ihr Trainer, befand sich in der Mitte, fuchtelte mit den Händen, redete auf sie ein.

Im 100. direkten Duell zwischen dem HSV und der Borussia aus Mönchengladbach dauerte es keine Minute, ehe zum ersten Mal helle Aufregung herrschte: Im Fernduell um den Relegationsrang war der VfL Wolfsburg gegen Absteiger Köln schnell in Rückstand geraten, wodurch die theoretischen Chancen des HSV auf ein Minimum zusammenschrumpften.


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