Facebook-Chef ist wohl bereit, im EU-Parlament auszusagen

Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat einem Treffen mit dem europäischen Parlament zugestimmt.

BrüsselFacebook-Chef Mark Zuckerberg hat sich nach Angaben von EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani im Datenskandal um Cambridge Analytica bereiterklärt, persönlich im Europaparlament auszusagen. Doch im Gegensatz zu seinem Auftritt vor dem US-Kongress findet die Anhörung nicht öffentlich statt. Zuckerberg solle unter anderem Vorsitzende der EU-Parlamentsfraktionen treffen.

Laut Tajani wollen die Parlamentarier vor allem über den Datenschutz bei Facebook und den möglichen Einfluss der sozialen Medien auf Wahlen sprechen.

"Unsere Bürger verdienen eine volle und detaillierte Erklärung", teilte Tajani auf Twitter mit.

Ein Krankenhaussprecher bestätigte am Dienstag (Ortszeit), eine "sehr kleine Gruppe" von Mitarbeitern des Zuckerberg San Francisco General Hospital and Trauma Center habe am Wochenende dafür demonstriert.

Anfang April musste Zuckerberg vor dem Senat und Repräsentantenhaus Rede und Antwort stehen.

Facebook hatte zugegeben, dass Daten von bis zu 87 Millionen Nutzern bei der Datenanalysefirma Cambridge Analytica gelandet sind. Die Abgeordneten stellten aber auch zahlreiche Fragen zur politischen Ausrichtung der Plattform oder ihren Umgang mit Falschmeldungen und Hassrede.


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