Vein ID als Ergänzung zu Face ID? iPhone soll Gesichts-Venen scannen

Mit dem iPhone 5S hat Apple den Fingerabdrucksensor Touch ID zur biometrischen Authentifizierung eingeführt.

Um Face ID und damit die biometrische Identifikation zu verbessern, arbeitet Apple daran, Vein ID in künftige Produkte zu implementieren.

Die Erfinder der Methode legen in dem Schriftstück dar, dass Vein ID aufgrund der komplexen Muster eine hohe Authentifizierungsgenauigkeit aufweist.

Apple hat ein neues Patent für die Gesichtserfassung eingereicht, welches die Nutzung von Face-ID deutlich sicherer gestalten soll.

Wie gut Face ID im Alltag funktioniert, haben wir ausführlich getestet. Das Patent beschreibt den Gebrauch eines Lasersystems. Dieses besteht aus einem optischen Sender, der Infrarotimpulse in Richtung des Anwenders abgibt. Darüber können beispielsweise Körperteile wie die Hand oder das Gesicht "abgetastet" werden. Die Gesichtserkennung würde wortwörtlich unter die Haut gehen: Über ein Infrarot-Wärmebild könnten die Sensoren den Puls in den Gesichtsadern des Benutzers erkennen - und so ein Bild der Adern selbst anfertigen. Durch die Struktur der Blutgefäße reflektieren diese das Licht in anderer Art und Weise als das restliche Gewebe. Ein Empfänger erfasst die reflektierten Impulse.

Apple merkt in seinem Patent an, dass venenbasierte Authentifizierungssysteme aufgrund der Komplexität der Venenmuster als sehr sicher gelten, da sich die Venenmuster innerhalb des Körpers befinden und es sehr schwierig machen, eine Fälschung herzustellen.

Ob es sich bei Vein ID tatsächlich um eine eigenes Authentifizierungssystem handelt oder möglicherweise eine Ergänzung zu Face ID bleibt abzuwarten. Auch Zwillinge verfügen über unterschiedliche Venensysteme. Dies dürfte in jedem Fall die Fehlerquote bei Face ID minimieren.


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