Wirbelsturm verursacht schwere Schäden in Nordrhein-Westfalen

Viersen. Ein Tornado hat am Mittwochabend am Niederrhein eine "Schneise der Verwüstung" angerichtet.

Viersen - Ein Anblick, der nicht alltäglich ist: Am frühen Mittwochabend hat ein mutiger Autofahrer mit seinem Handy einen Tornado gefilmt, der durch den Kreis Viersen in Nordrhein-Westfalen gerauscht ist. Das Phänomen war in Schwalmtal und umliegenden Orten zu sehen.

"In Viersen-Boisheim sind Häuser so stark beschädigt, dass sie vorübergehend unbewohnbar sind", teilte der Kreis mit. Es sei ein lokaler Einsatzstab für außergewöhnliche Lagen einberufen worden. Augenzeugen berichteten demnach von einer Windhose oder einem Tornado. Die A61 war zeitweise blockiert.

Ein Video zeigte den Tornado. Im Internet kursierten aus einem Fahrzeug heraus gefilmte Aufnahmen, auf denen ein starker Luftwirbel und Bäume zu sehen sind, die sich im Sturm biegen. Man hört den Autofahrer fluchen. Es zeigt den Tornado aus der Nähe! Unsere Worte dazu: Einfach Krank!. Nun ist auch bekannt, dass es mindestens 1 schwerverletzten gibt. Ein Tornado deckte ersten Erkenntnissen zufolge in einem Ortsteil von Viersen zahlreiche Häuserdächer ab und knickte Bäume um, wie die Stadt Viersen mitteilte.

Zahlreiche Bäume kippten um und sorgten sowohl auf der BAB 61 als auch auf den Land- und Kreisstraßen in diesem Bereich für massive Behinderungen. Nach Angaben der Polizei in Viersen erlitt ein 23-jähriger Mann durch herabstürzende Äste schwere Verletzungen. Außerdem gebe es einen Leichtverletzten. Die Bahnstrecke zwischen Venlo und Mönchengladbach musste ebenfalls gesperrt werden. Das Unwetter hat sich nach ersten Polizeiangaben innerhalb von etwa 10 bis 15 Minuten abgespielt.


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