"Kicker": Favre gegen Wechsel Lichtsteiners zum BVB

Die Mannschaft habe zu sehr allein auf fußballerisches Vermögen gesetzt, bilanzierte Watzke in der "Rheinischen Post" die zurückliegende Spielzeit. Zu Favre wollte sich Watzke zwar nicht konkret äußern, er kündigte aber eine zeitnahe Erklärung an: "Wenn wir der Meinung sind, dass es die Öffentlichkeit auch wissen soll, dann werden wir das tun".

Favre hat in der Bundesliga bereits Hertha BSC und Borussia Mönchengladbach trainiert.

Düsseldorf.Der neue Trainer müsse das Team stabilisieren und ihr "die Freude am Job zurückgeben".

Bislang hat der Revierclub noch nicht bekanntgegeben, wer die Nachfolge des scheidenden Trainers Peter Stöger antreten wird. Ein Nachfolger wurde noch nicht benannt.

Der kolportierte Wechsel Lucien Favres als Trainer zu Borussia Dortmund ist offiziell noch nicht bestätigt, doch von einem Spieler hat der Schweizer dem BVB angeblich schon abgeraten. Der Schweizer rät dem BVB von einer Verpflichtung seines Landsmanns und Juve-Stars Stephan Lichtsteiner ab, wie der "Kicker" berichtet.

Favre besitzt in Nizza noch einen Vertrag bis 2019, der allerdings französischen Medien zufolge mit einer Ausstiegsklausel von drei Millionen Euro ausgestattet ist. Da die Saison in Frankreich noch nicht beendet ist und der Tabellensechste aus Nizza am Samstag noch ein Spiel in Lyon bestreiten muss, scheint eine Vorstellung des früheren Gladbach-Coaches beim BVB in dieser Woche unwahrscheinlich. Watzke sagte dazu am Mittwoch: "Wir wissen, wen wir wollen und wissen auch, wen wir bekommen. Und das nicht erst seit gestern", erklärte der 57-Jährige bei Sport 1.


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