Stiftung gibt neun Objekte nach Alaska zurück

Die neun Stücke kamen in den 1880er-Jahren nach Berlin: Damals war der norwegische Forschungsreisende Johan Adrian Jacobson im Auftrag des Königlichen Museums für Völkerkunde zu einer Sammlerreise an der amerikanischen Nordküste unterwegs. Bei den Objekten handelt es sich um Grabbeigaben aus dem Südwesten Alaskas. Sie stammten wohl aus einer Plünderung und nicht aus einer genehmigten archäologischen Grabung, begründete die Stiftung die Rückgabe der Objekte an Vertreter der Chugach Alaska Corporation.

Das Ethnologische Museum Berlin hat am Mittwoch erstmals Raubkunst an die Ureinwohner Alaskas zurückgegeben. Die restituierten Objekte sollen künftig dem Wissensaustausch zwischen den Generationen der Chugach dienen. In der Chugach-Region lebt die indigene Bevölkerung - die sich als Suqpiaq oder Alutiq bezeichnet - heute in sieben Gemeinschaften.


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