Ende für "Roseanne" nach rassistischem Tweet

Das Revival der Kult-Sitcom "Roseanne" mit Star Roseanne Barr erneut in der Hauptrolle sorgte für Freude bei Fans und hohen Einschaltquoten bei Sender ABC Television. "Roseannes Twitter-Mitteilung ist abscheulich, abstoßend und stimmt nicht mit unseren Werten überein, und wir haben entschieden, ihre Show abzusetzen", sagte Channing Dungey, Präsidentin von ABC Entertainment, am Dienstag laut Mitteilung. Roseanne veröffentlichte auf der Plattform eine heftige Beleidigung gegen Valerie Jarrett, einer ehemaligen Beraterin von Ex-Präsident Barack Obama (56): "Die Muslim-Bruderschaft und der Planet der Affen hatten ein Baby = VJ". Ich hätte es besser wissen sollen. Barr gilt zudem als Unterstützerin Trumps; auch die Figur, die Barr in "Roseanne" spielt, ist Trump-Unterstützerin.

Mit ihrem Tweet löste Barr einen regelrechten Proteststurm aus, nicht nur auf Twitter, sondern auch unter ihren Kollegen.

Fast zehn Jahre lang feierte die Sitcom "Roseanne" in den USA Erfolge: Von 1988 bis 1997 drehte sich in der Serie alles um die großen Alltagssorgen der Familie Conner - vom Geld bis hin zur Kindererziehung und Ehekrisen. "Es ist unglaublich traurig und schwierig für uns alle, denn wir haben eine Show geschaffen, an die wir glauben, auf die wir stolz sind und die die Zuschauer lieben - eine Show, die anders ist als die Meinungen und Wörter eines Mitglieds der Besetzung", schrieb Schauspielerin Sara Gilbert.

Zwar entschuldigte sich Barr kurz darauf öffentlich für den Tweet, doch es war zu spät. Der Erfolg der Serien-Neuauflage habe aber wieder zur Rückkehr Barrs auf Twitter geführt; der von ABC-Verantwortlichen befürchtete Skandal entstand nun ebenfalls.


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