München, Cottbus und Uerdingen steigen in 3. Liga auf

München reichte nach dem 3:2 im Hinspiel gegen den 1. FC Saarbrücken am Sonntag ein 2:2 (0:1), um sich in der Aufstiegsrunde durchzusetzen. Energie Cottbus mischt wieder in der 3. Liga mit. Energie hatte das erste Duell mit dem Nord-Champion drei Tage zuvor in Kiel mit 3:2 gewonnen. Die Begegnung beim Fußball-Regionalligisten musste am Sonntag aufgrund von massiven Ausschreitungen in der 82. Minute beim Stand von 1:2 (1:2) abgebrochen werden.

Grund für den Abbruch waren Rauchbomben, Raketen und Böllerschüsse. Weil immer wieder neue Knallkörper von Mannheimer Anhängern gezündet wurden, beorderte Ittrich die Spieler nach 89 Minuten in die Kabinen. Über die Spielwertung muss nun das DFB-Sportgericht entscheiden. "Es tut mir leid, dem Verein tut es leid", sagte Mannheims Sportchef Jochen Kientz dem SWR. Der KFC Uerdingen 05, der sich im Westen als erster Neuling überhaupt auf Anhieb für die Aufstiegsspiele qualifiziert hatte, war schon mit einem 1:0-Vorsprung aus dem Hinspiel in die entscheidende Partie in Mannheim gegangen.

Das Rückspiel in den Play-offs um den Aufstieg in die 3. Liga zwischen Waldhof Mannheim und dem KFC Uerdingen endete mit einem Skandal. Die Tore für den KFC, der den Durchmarsch von der Oberliga in die 3. Liga schaffte, erzielten Connor Krempicki (29. Minute) und Tanju Öztürk (39.). Die Gäste waren durch ein Eigentor von Löwen-Verteidiger Jan Mauersberger (33.) und einen Treffer von Sebastian Jacob (57.) 2:0 in Führung gegangen, dies hätte ihnen selbst zum Aufstieg gereicht. Der FC Energie Cottbus kehrt nach zwei Jahren Abstinenz in die dritthöchste deutsche Spielklasse zurück. Der Meister von 1966 musste im mit 12'500 Zuschauern ausverkauften Grünwalder Stadion allerdings lange zittern, lag er doch bis zur 66. Minute 0:2 zurück.


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